AHMAD MANSOUR

Namensgeber und Geschäftsführer von MIND prevention, Ahmad Mansour, lebt seit 14Jahren in Deutschland und beschäftigt sich mit Projekten und Initiativen, die Extremismus bekämpfen und Demokratie und Toleranz fördern. Als junger Palästinenser in Israel ist Ahmad Mansour beinahe radikaler Islamist geworden. Heute zählt er zu den wichtigsten Islamismus-­Experten Deutschlands.

Sein Studium der Psychologie, Soziologie und Philosophie an der Universität in Tel-Aviv half ihm dabei sich vom Islamismus zu lösen. Nachdem er 2004 einen Anschlag in Israel miterlebt hatte, ging Mansour nach Deutschland, wo er ein Diplom-Studium der klinischen Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin abschloss. Im Oktober 2015 erschien sein erstes Buch mit dem Titel: „Generation Allah: Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen“, im August 2018 folgte darauf das zweite Buch „Klartext zur Integration – Gegen falsche Toleranz und Panikmache“. Darüber hinaus hat Mansour als Autor zahlreiche Artikel in deutschen Zeitungen und Magazinen, darunter Spiegel, Welt und Die Zeit, Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung sowie auch Fachartikel verfasst und veröffentlicht. 

Er ist Familienberater bei Hayat, einer Beratungsstelle für Deradikalisierung. Bis Ende 2017 war Mansour Vorsitzender Sprecher des Muslimischen Forums Deutschland e.V. und bis 2017 Programme Director bei der European Foundation for Democracy in Brüssel. Bis zum Ende des Jahres 2016 war Mansour außerdem Gruppenleiter beim Heroes-Projekt in Berlin. Darüber hinaus führt er Schulungen an der Polizeiakademie Berlin für Polizeibeamte zum Thema Interkulturelle Kompetenz durch. Darüber hinaus bildet er Pädagogen, Sozialarbeiter und Lehrer fort zu Themen wie mögliche Indikatoren und Präventionsansätze gegen Radikalisierung, Unterdrückung im Namen der Ehre und Antisemitismus.

Für sein Engagement wurde er 2013 mit dem AJC Ramer-Preis für Courage In The Defense Of Democracy und 2014 mit dem Moses-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet. Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf ehrte Mansour 2015 als ersten Muslim mit der Josef-Neuberger-Medaille für seine besonderen Verdienste um die jüdische Gemeinschaft. 2016 erhielt Ahmad Mansour den Carl-von-Ossietzky Preis für Zeitgeschichte und Politik der Stadt Oldenburg, wurde vom Bündnis für Demokratie und Toleranz ­ Gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) als Botschafter für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet und erhielt überdies den Berliner Verdienstorden. 2017 ehrte der baden-württembergische Landtag und die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW) Ahmad Mansour mit der Joseph-Süß-Oppenheimer-Auszeich­nung.

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