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ReSPONSE

Projekt zur Analyse islamistischer Narrative im digitalen Raum und zur Entwicklung und Erprobung wirksamer Präventionsansätze

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Ziel

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Ziel von Response ist es, islamistischen Radikalisierungsprozessen im digitalen Raum wirksam zu begegnen, innovative Gegenangebote zu erproben und die dabei gewonnenen Erkenntnisse in die pädagogische Präventionsarbeit mit Jugendlichen und Fachkräften zu übertragen.

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Zielgruppe

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Die primären Zielgruppen von Response sind Jugendliche und junge Erwachsene, die in digitalen Räumen mit islamistischen Narrativen und extremistischen Weltbildern in Berührung kommen, sowie pädagogische Fachkräfte und Multiplikatoren / Multiplikatorinnen aus Schule, Jugend- und Bildungsarbeit. Darüber hinaus richten sich die Inhalte und Aktivitäten des Projekts auch an die breite Öffentlichkeit und bieten allen Interessierten die Möglichkeit, islamistische Narrative im digitalen Raum besser zu verstehen und sich kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen.

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Themen

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Radikalisierungsprozesse spielen sich heute auch in digitalen Räumen ab. Über soziale Medien kommen Jugendliche zunehmend mit unterschiedlichen extremistischen Weltbildern in Berührung. Response konzentriert sich dabei auf islamistische Narrative, die über digitale Plattformen verbreitet werden und die Vorstellungen junger Menschen von Religion, Gesellschaft und Zugehörigkeit beeinflussen können. Response beschäftigt sich mit folgenden Themen und Aufgaben:

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  • Islamistische Narrative im digitalen Raum verstehen: Beobachtung und Analyse islamistischer Botschaften und Erzählungen, die online verbreitet werden, ihrer Aufbereitung sowie der Themen und Bedürfnisse, die sie bei Jugendlichen ansprechen.

  • Digitale Entwicklungen frühzeitig erkennen: Identifizierung aktueller Trends, Kommunikationsstrategien und Inhalte, die islamistische Radikalisierungsprozesse begünstigen können.

  • Eigene digitale Gegenangebote entwickeln und erproben: Erstellung eigener Inhalte für digitale Plattformen sowie Erprobung unterschiedlicher Strategien, Narrative und Formate, um wirksame Möglichkeiten zu finden, islamistischen Botschaften zu begegnen.

  • Wirksame Ansätze identifizieren: Auswertung der Erfahrungen aus der praktischen Erprobung und Untersuchung, welche Formen der Ansprache und welche Inhalte Jugendliche erreichen und zum kritischen Nachdenken anregen können.

  • Erkenntnisse in die Präventionsarbeit übertragen: Übertragung der gewonnenen Erkenntnisse aus dem digitalen Raum in die pädagogische Praxis durch Workshops für Jugendliche und Fortbildungen für Fachkräfte.

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Methode

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Digitales Monitoring und Analyse: Beobachtung und systematische Analyse deutschsprachiger Inhalte auf Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok. Mithilfe eines wissenschaftlich entwickelten Codebuchs werden islamistische Narrative eingeordnet und KI-gestützte Verfahren zur Auswertung digitaler Inhalte erprobt.

 

Kommunikation in Kommentarspalten (Kommentarspaltenarbeit): Entwicklung und Erprobung unterschiedlicher Kommunikationsansätze, um problematischen islamistischen Narrativen in digitalen Diskussionen zu begegnen und alternative Perspektiven einzubringen.

 

Eigene digitale Inhalte (Content-Production): Entwicklung und Veröffentlichung von Gegennarrativen und Aufklärungsformaten über den Response-Social-Media-Kanal, um islamistische Botschaften kritisch einzuordnen und alternative Sichtweisen zu vermitteln.

 

Wirkungsanalyse: Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten Konzepts zur systematischen Untersuchung der Wirksamkeit digitaler Gegenstrategien, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Ansätze unter welchen Bedingungen funktioniere.

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Entwickung und Erprobung von pädagogischen Ansätzen: Entwicklung und Erprobung von Präventionsansätzen auf Grundlage der digitalen Analysen. Dazu gehören Workshops für Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren sowie Fortbildungen für Lehrkräfte in sechs Bundesländern. Die Erfahrungen aus der praktischen Arbeit fließen in die Weiterentwicklung der digitalen Strategien und pädagogischen Methoden ein.​

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Ablauf

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Die etwa 3-stündigen Workshops werden von einem Team aus drei bis vier qualifizierten Workshop-Leitenden (Pädagogen/Pädagoginnen, Psychologen/Psychologinnen) durchgeführt. In der Regel finden 2 Workshops pro Gruppe statt. Je nach Indikation wird aber auch ein mehrtägiger intensiver Workshop für ausgewählte Teilnehmende angeboten, in dem via Biografiearbeit und vertiefter Auseinandersetzung mit den gruppenspezifischen Themen ein Theaterstück entwickelt und vor Publikum aufgeführt wird.

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In dem digitalen Bereich des Projekts werden relevante Inhalte identifiziert und anhand des Codebuchs analysiert. Aus den wiederkehrenden Narrativen und Kommunikationsmustern werden Ansätze für digitale Gegenstrategien abgeleitet. Diese fließen in eigene Social-Media-Beiträge und perspektivisch in die Kommentarspaltenarbeit ein. Im regelmäßigen Austausch werden Beobachtungen aus dem digitalen Raum und Erfahrungen aus Workshops gegenseitig aufgegriffen.

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Gefördert durch:

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